Bildbeispiel „Freie Fotografie” | „Ohne Titel” (Spiegelungen während einer Filmvorführung)

225 Zitate zur Fotografie

Eine Sammlung von Weisheiten, Sprichwörtern, Zitaten und Sprüchen zum Thema „Fotografie” berühmter Fotografen, Künstler sowie Personen der Zeitgeschichte

  • „Es werde Licht!”
    Gott
  • „Im Licht. Durchs Licht. Zum Licht.”
    Hermann Krone (1827—1916)
  • „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.”
    Johann Wolfgang von Goethe (1749—1832)
    in „Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand”
  • „Fotografieren ist nicht schwierig; solange man nichts davon versteht.”
    (unbekannt)
  • „Fotografieren Sie Ihr Leben, wenn Sie es verlieren, haben Sie immer noch das Foto!”
    Detlev Motz (⁎1946)
  • „There are no bad pictures; that’s just how your face looks sometimes.”

    „Es gibt keine schlechten Bilder von dir; Manchmal siehst du einfach so aus.”
    Abraham Lincoln (1809—1865)

  • „Wenn man beginnt, seinem Passfoto ähnlich zu sehen, sollte man in den Urlaub fahren.”
    Ephraim Kishon (1924—2005)

  • „Keep smiling: eine durch die Gegenwart von Fotoapparaten oder Fernsehkameras ausgelöste Seuche, die an den krankhaft nach oben gezogenen Mundwinkeln und gefletschten Zähnen der davon Betroffenen zu erkennen ist. Auch unter dem Namen Cheese- oder Spaghettisyndrom bekannt.”
    (unbekannt)
  • „Wenn man fotografiert wird, nimmt das Gesicht einen Ausdruck an, wie man in Erwartung von Besuch sein Zimmer aufräumt, und der Ausdruck wird unwahr.”
    Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg (1891—1967)

  • „Wenn wir eine Fotografie von Shakespeare haben könnten, würde man sie sich retuschiert wünschen? Sicher nicht! Und warum nicht? Aus dem Grund, weil das Retuschieren die Ähnlichkeit beeinträchtigt. Jedermann sollte als das dargestellt werden, was er ist und nicht, was er in den Augen des Retuschierers sein sollte. Es sei denn, das Modell strebe nach der idealen Schöneheit und wäre damit zufrieden, als idealer Beau herausgestellt zu werden. […] Diese Bemerkungen betreffen nicht die Arbeit der professionellen Fotografen, von denen viele, wie ich weiß, gegen ihren Willen handeln müssen, um den Kunden zufriedenzustellen.”
    W. Neilson
  • „Wenn ich nicht fürchtete, gesteinigt zu werden, so würde ich behaupten: Der Rembrandt der Zukunft wird fotografieren.”
    Georg Fuchs (1868—1949)

  • „Die Leute sagen, dass Fotos nicht lügen.
    Meine Fotos lügen.”
    David LaChapelle (⁎1963)
  • „Ich hatte das Privileg, einen Großteil meines Lebens durch meine Kamera gesehen zu haben.”
    Dennis Stock (1928—2010)
  • „An image doesn’t start with a camera, it ends there.”

    „Ein Bild beginnt nicht mit einer Kamera, sondern endet nur in ihr.”
    National Geographic Field Guide

  • „Schon seit der Erfindung der Fotografie wird um deren Echtheit gestritten, weil die Fotografie wohl nie eine Abbildung der Wirklichkeit war, sondern allenfalls ein Vorschlag, wie die Welt zu sehen ist.”
    Henning Sussebach (⁎1972)
  • „Ich möchte etwas zeigen, dass nicht modern ist, etwas, dass eine Langlebigkeit hat.”
    Candida Höfer (⁎1944)
  • „Ich bin ein Voyeur. Ich glaube, jeder Fotograf ist das, ob er erotische Fotos macht oder nicht.”
    Helmut Newton (1920—2004)
  • „Man sieht eine Szene, die alles beinhaltet, was ein Foto ausmacht, und im nächsten Moment ist davon nichts mehr da.”
    Joel Meyerowitz (⁎1938)
  • „Es geht nicht um technische Perfektion. Wer eine Philosophie verfolgt, wird Menschen mir seinen Bildern berühren.”
    Mario Sorrenti (⁎1972)
  • „Nichts ist jemals zweimal gleich, alles verschwindet für immer — jedoch besitzt jeder Moment unendlich viele fotografiesche Möglichkeiten.”
    Michael Kenna (⁎1953)
  • „Wäre ich lediglich neugierig, dann wäre es schwierig, zu jemandem zu sagen. „Ich möchte Sie besuchen, damit Sie mit mir reden und mir Ihre Lebensgeschichte erzählen können.” Dann würden die Leute bestimmt sagen: „Sie sind ja verrückt!” Und sie würden sich äußert vorsichtig verhalten. Aber die Kamera ist eine Art Freibrief. Es gibt eine Menge Leute, die sich eben die Art Aufmerksamkeit wünschen, und das ist eine Aufmerksamkeit in vernünftigen Grenzen.”
    Diane Arbus (1923—1971)
  • „Die Fotografie ist ein Hilfsmittel zur Auseinandersetzung mit Dingen, von denen jeder weiß, ohne sich damit zu befassen. Meine Fotografien wollen etwas darstellen, was man nicht sieht.”
    Emmet Gowin (⁎1941)
  • „Komposition, kurz gesagt, ist die vollkommene Einheit der Teile. Wenn wir irgendeinen Teil einer Darstellung betonen wollen, müssen wir die anderen Elemente ihm unterordnen. Nur so lässt sich die Aufmerksamkeit auf den Hauptgegenstand richten, ohne dass das Übrige sie ablenken würde.”
    Carl Sadakichi Hartmann (1867—1944)
  • „Ich ziehe es stets vor, im Atelier zu arbeiten. Es isoliert die Menschen von ihrer Umwelt. Sie werden gewissermaßen […] symbolisch für sich selbst. Ich habe oft das Gefühl, dass die Leute genauso zu mir kommen, um fotografiert zu werden, wie sie zum Arzt oder zur Wahrsagerin gehen würden — nämlich um etwas über ihr Befinden zu erfahren. Sie sind also auf mich angewiesen. Ich muss auf sie eingehen.”
    Richard Avedon (1923—2004)
  • „Photography, mostly, is not about technique.It requires technique, but technique is only the easy part and it – alone – won’t get you anywhere.”

    „Fotografie hat zum größten Teil nichts mit Technik zu tun. Man benötigt sie zwar, aber Technik ist nur der einfachere Teil und nützt dir, allein genommen, nichts.”
    (unbekannt)

  • „Die Forderung an den Fotografen, gute Bilder zu schaffen, hat eine Kehrseite – wer schafft gute Betrachter für die Bilder?”
    (unbekannt)
  • „Es gibt keine Kunstfotografie! In der Fotografie gibt es, wie überall, die, die Sehen können und andere, die nicht einmal hinschauen können.”
    Nadar (1820—1910)
  • „Ohne Fotografie ist der Moment für immer verloren, so als ob es ihn nie gegeben hätte.”
    Richard Avedon (1923—2004)
  • „When you photograph people in color, you photograph their clothes. But when you photograph people in Black and white, you photograph their souls!”

    „Wenn du Menschen in Farbe fotografierst, dann fotografierst du Ihre Kleidung. Wenn du sie in Schwarz Weiß fotografierst, dann fotografierst du Ihre Seelen.”
    Ted Grant (1913—2006)

  • „Man nähert sich auf leisen Sohlen, auch wenn es sich um ein Stillleben handelt. Man muss auf Samtpfoten gehen und ein scharfes Auge haben. […] Kein Blitzlicht, das versteht sich wohl, aus Rücksicht vor dem Licht, selbst wenn es dunkel ist. Andernfalls wird der Photograph unerträglich aggressiv. Das Handwerk hängt stark von den Beziehungen ab, die man mit den Menschen herstellen kann. Ein Wort kann alles verderben, alles verkrampfen und beenden.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „First rule to be a photographer You have to be invisible.”

    „Erste Regel, wenn du ein Fotograf werden willst:
    Sei unsichtbar.”
    Sameh Talhamy

  • Der Koch:
    »Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera!«

    Helmut Newton (nach dem Essen):
    »Das Essen war vorzüglich – sie haben bestimmt gute Töpfe!«

    Helmut Newton (1920—2004)

  • „Welches meiner Fotos mein Favourit ist?
    Das was ich morgen machen werde.”
    Imogen Cunningham (1883—1976)
  • „Resultate sind unsicher – auch unter den erfahrensten Fotografen!”
    Mathew B. Brady (1822—1896)
  • „Ich habe noch nie ein Foto gemacht, wie ich es beabsichtigt hatte. Sie sind immer schlechter oder besser.”
    Diane Arbus (1923—1971)
  • „Die ganze Vielfalt, der ganze Reiz, die ganze Schönheit des Lebens besteht aus Schatten und Licht.”
    Lew Nikolajewitsch Tolstoi (1828—1910)
  • „Das Foto ist eine unmittelbare Handlung, die Zeichnung eine Meditation.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Eine Kamera zu tragen, ist wie eine Freikarte für das Unerwartete.”
    Joel Meyerowitz (⁎1938)
  • „Man muss bei jeder Geschichte den Moment treffen, der die ganze Geschichte erzählt.”
    Alfred Eisenstaedt (1898—1995)
  • „Fotografieren ist die Kunst, trotz aller Technik, gute Bilder zu machen.
    (unbekannt)
  • „Es ist nicht wichtig, wie der Fotograf auf die Welt blickt, sondern welche intime Beziehung er zu ihr hat.”
    Antoine D’Agata (⁎1961)
  • „Ein Foto ist wie das Geheimnis eines Geheimnisses.
    Je mehr es erzählt, um so weniger erfährt man.”
    Diane Arbus (1923—1971)
  • „Auf jeden Fall aber kümmern sich die Menschen zuviel um die photographische Technik und zu wenig um das Sehen.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.”
    Ansel Adams (1902—1984)
  • „The eye should learn to listen before it looks.”

    „Das Auge sollte lernen zuzuhören bevor es zuschaut.”
    Robert Frank (⁎1924)

  • „Bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder unfotogenen Motiven ist es eine Kunst, NICHT auf den Auslöser zu drücken!”
    Andreas Feininger (1906—1999)
  • „Der Gebrauch einer Kamera ist ähnlich der eines Messers: Man kann damit Kartoffeln schälen, aber auch eine Flöte schnitzen.”
    Erich Kahlmeyer
  • „Das Wesen des Bildes ist: Etwas sehen lassen.”
    Walde Huth (1923—2011)
  • „Form transportiert den Inhalt.
    Form allein ist Kunsthandwerk.”
    Evelyn Richter (⁎1930)
  • „Auch ein Blinder hat visuelle Anlagen, optische Bedürfnisse. Wie jemand, der sich in einem dunklen Raum nach Licht sehnt. Aus dieser Sehnsucht heraus fotografiere ich.”
    Evgen Bavčar (⁎1946) Ein blinder Fotograf (!!)
  • „Was ich Fotografie nenne, die Wahrheitsfindung mit Linsen und Kamera, ist altmodisch und stirbt durch die digitale Technik.”
    Jim Rakete (⁎1951)
  • „If your pictures aren’t good enough, you were not close enough!”

    „Wenn deiner Bilder nicht gut sind, warst du nicht nahe genug drann!”
    Robert Cappa (1913—1954)

  • „A great photograph is one that fully expresses what one feels, in the deepest sense, about what is being photographed.”

    „Eine großartige Fotografie ist eine solche, die vollständig ausdrückt, was man in Bezug auf das, was gerade fotografiert wird, in der ureigenen Bedeutung des Wortes, fühlt.”
    Ansel Adams (1902—1984)

  • „Fotografie ist, wie wir alle wissen, überhaupt nicht real. Sie ist eine Illusion von Realität, mit der wir unsere eigene kleine Welt erschaffen.”
    Arnold Newman (1918—2006)
  • „Wir Fotografen haben die unbewusste Obsession überall dort, wohin wir gehen das Thema finden zu wollen, das wir schon in uns tragen.”
    Graciela Iturbide (⁎1942)
  • „Wenn Sie jemanden bitten, seine Worte zu erläutern, dann würde es beleidigend wirken, wenn er sie nur wiederholte. Wenn Sie ihn bitten, seine Worte zu wiederholen, wäre es töricht, wenn er sie erläutern würde. Wenn ich also von einer Fotografie verlange, dass sie meine schwache Erinnerung und Vorstellungskraft unterstützt und mir zeigt, wie die Dinge aussehen, dann möchte ich nicht, dass diese Fotografie retuschiert oder unscharf oder idealisiert ist.”
    George Santayana (1863—1952)
  • „Lassen Sie mich die Aufmerksamkeit auf einen der populärsten Irrtümer in Sachen Fotografie lenken – den Irrglauben, dass man herausragende Arbeiten oder was man dafür hält mit der Klassifizierung professionell belegt und den Ausdruck Amateur für alle unausgereiften oder ganz miserablen Fotografien bereithält. Tatsache ist, dass so ziemlich alle wichtigen Arbeiten von Menschen kommen und kamen, die aus Liebe zur Sache und nicht aus finanziellen Gründen fotografieren. Wie der Name besagt, arbeitet der Amateur aus Liebe zur Sache, und angesichts dieses Sachverhalts muss die Unhaltbarkeit dieser populären Unterscheidung offenkundig werden.”
    Paul Strand (1890—1976)
  • „Letztlich dreht sich in der Fotografie alles darum, wer Du bist. Es ist die Suche nach Wahrheit im Verhältnis zu Dir selbst. Und die Wahrheitssuche wird zur Gewohnheit.”
    Leonard Freed (1926—2006)
  • „Was ich an Fotos mag, ist, dass sie einen Moment festhalten, der für immer weg ist und den man unmöglich reproduzieren kann.”
    Karl Otto Lagerfeld (⁎1933)
  • „If you want something to look interesting, don’t light all of it.”

    „Wenn du willst, dass etwas interessant aussieht, zeige/beleuchte nicht alles.”
    Joe McNally (⁎1952)

  • „Die Natur erscheint mir fantasievoller als das begabteste Hirn. Meine Leistung besteht darin, aus der Fülle des Vorhandenen das für mein Bild Geeignete zu ersehen und viel, viel Überflüssiges auszuscheiden. Ich versuche, mit meinen Augen zu denken.”
    Hans Martin Erhardt (1935—2015)
  • „Ich mag das Wort schockierend nicht. Ich bin auf der Suche nach dem Unerwarteten. Ich suche nach Dingen, die noch nie zuvor jemand gesehen hat. Ich war in der Lage, diese Aufnahmen zu machen und ich fühlte eine Verpflichtung, sie zu machen.”
    Robert Mapplethorpe (1946—1989)
  • „Wir nehmen Bilder nicht mit unseren Kameras auf, sondern mit unserem Herz und unserem Verstand.”
    Arnold Newman (1918—2006)
  • „Ich liebe Symbole. Man fotografiert etwas Banales und gibt es anders wieder. Die Leute verstehen sofort und sagen: Ach, so habe ich den Eiffelturm, die Freiheitsstatue noch nie gesehen! In diesem Moment weißt du, daß du etwas geschaffen hast.”
    Peter Turner (1947—2005)
  • „Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera.”
    Gisèle Freund (1908—2000)
  • „Don’t shoot what it looks like. Shoot what it feels like.”

    „Fotografiere nicht wie es aussieht, sondern wie es sich anfühlt.”
    David Alan Harvey (⁎1944)

  • „Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten.”
    Helmut Newton (1920—2004)
  • „Die Fotografie ist der Todfeind der Malerei, sie ist die Zuflucht aller gescheiterten Maler der Unbegabten und Faulen.”
    Charles Baudelaire (1821—1867)
  • „Mein wirkliches Interesse gilt meinen Motiven.
    Ich möchte das festhalten, was ich liebe.”
    Andreas Feininger (1906—1999)
  • „Die Fotografie ist ein Handwerk. Viele wollen daraus eine Kunst machen, aber wir sind einfach Handwerker, die ihre Arbeit gut machen müssen.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Die Kamera war für mich wie vorherbestimmt, und ich gebrauchte sie wie ein Musiker das Klavier, oder ein Maler die Leinwand. Ich fühlte mich als Meister der Elemente und glaubte Wunderbares bewirken zu können.”
    Alfred Stieglitz (1864—1946)
  • „Die Tatsache, dass Menschen mit zwei Augen, aber nur einem Mund geboren werden, lässt darauf schliessen, dass sie zweimal soviel sehen als reden sollten.”
    Marie de Rabutin-Chantal, Marquise de Sévigné (1626—1696)
  • „Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmässig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.”
    Andreas Feininger (1906—1999)
  • „Eine Photographie zeigt nie die Wahrheit.”
    Richard Avedon (1923—2004)
  • „Ein Foto sagt nicht länger die Wahrheit. Es schlägt nur eine Möglichkeit vor.”
    photokina 2000
  • „Ein Foto wird meistens nur angeschaut – selten schaut man in es hinein.”
    Ansel Adams (1902—1984
  • „Ein Bild sollte man anschauen – nicht darüber reden.”
    Elliott Erwitt (⁎1928)
  • „Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Es ist ebensowenig ein Zufall, dass der Fotograf Fotograf wird, wie es ein Zufall ist, dass ein Löwenbändiger Löwenbändiger wird.”
    Dorothea Lange (1895—1965)
  • „Fotografie ist die Trauer über die vergängliche Zeit und das Bedürfnis, einige Augenblicke festzuhalten — es gibt formale Emotionen, hervorgerufen durch Licht oder Form, sentimentale oder sensuelle, die durch Menschen ausgelöst werden, und rein intellektuelle. Die Fotografie kann sie vereinen und daraus neue schaffen. […] Fotografie ist unlösbar mit der Zeit verknüpft, die sie festhält, mit der Zeit, die zwischen den Fingern, zwischen den Augenblicken zerrinnt, mit der Zeit der Dinge und Menschen, des Lichts und der Gefühle. Die Zeit wird nie mehr das sein, was sie war.”
    Jeanloup Sieff (1933—2000)
  • „Fotografieren bedeutet den Kopf, das Auge und das Herz auf dieselbe Visierlinie zu bringen. Es ist eine Art zu leben.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf einer Linie gebracht werden. Fotografieren, das ist eine Art zu schreien, nicht aber, seine Orginalität unter Beweis zu stellen. Es ist eine Art zu leben.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Fotografieren ist wie Bogenschiessen: Richtig zielen, schnell schiessen und schnell abhauen.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Fotografieren bedeutet gleichzeitig und innerhalb von Sekundenbruchteilen zu erkennen – einen Sachverhalt selbst und die strenge Anordnung der visuellen wahrnehmbaren Formen, die ihm seine Bedeutung geben. Es bringt Verstand, Auge und Herz auf eine Linie.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Es gibt keine schlechten Fotos, es gibt nur unterschiedliche Geschmäcker. Denn das Foto entsteht in einem Augenblick, einem Augenblick, der nicht wichtig ist. Lerne den Augenblick und zeichne mit Licht und Schatten.”
    Kurt Wolff (1916—2003)
  • „Für mich sind ein Photo und eine Zeichnung ein und dasselbe, keines hat Vorrang vor dem anderen. Ich trenne das eine nicht vom anderen, ausser in Hinsicht auf das Werkzeug.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Ich habe mich nie gefragt was ich da tue, es sagt mir selbst was ich zu tun habe. Die Fotos machten sich selbst mit meiner Hilfe.”
    Ruth Bernhard (1905—2006)
  • „The camera is an instrument that teaches people how to see without a camera.”

    „Die Kamera ist ein Instrument, dass Menschen beibringt wie man ohne Kamera sieht.”
    Dorothea Lange (1895—1965)

  • „Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Photographieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen.”
    Friedrich Dürrenmatt (1921—1990)
  • „Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet.”
    Paul Cezanne (1839—1906)
  • „Nach meiner Ansicht kann man nicht behaupten, etwas gesehen zu haben, bevor man es fotografiert hat.”
    Emile Zola (1840—1902)
  • „Photographieren, das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien. […] Es ist eine Art zu leben!”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Sehen verändert unser Wissen. Wissen verändert unser Sehen.”
    Jean Piaget (1896—1980)
  • „Talent ist wichtiger als Technik.”
    Andreas Feininger (1906—1999)
  • „Wer als Anfänger die Gestaltungsregeln der Fotografie ignoriert, hat keinen Verstand. Wer sich aber fotolebenslang daran klammert, hat keine Phantasie.”
    Detlev Motz (⁎1946)
  • „Wer sehen kann, kann auch fotografieren.
    Sehen lernen kann allerdings lange dauern.”
    Leica-Werbung
  • „Komposition ist ein Mittel, nicht ein Ende, und die vollkommenste Komposition rechtfertigt nicht ein belangloses Bild. Komposition ist ein Werkzeug, um den Eindruck des Bildes zu steigern. Vorausgesetzt, dass Bildinhalt und fototechnische Behandlung gleichwertig sind, macht ein gut komponiertes Foto einen stärkeren Eindruck als eines mit schwacher Komposition. Das ist das ganze Geheimnis.”
    Andreas Feininger (1906—1999) (aus “Andreas Feiningers grossen Fotolehre”, Seite 434.)
  • „Wer sich mit der Kunst verheiratet, bekommt die Kritik als Schwiegermutter.”
    Hildegard Knef (1925—2002)
  • „Wir wechseln von einer Welt der Wörter in eine Welt der Bilder. Deshalb müssen Fotografen ihre wachsende Rolle als Vermittler und Geschichtenerzähler erkennen. Diese Aufgabe ist nicht leicht zu erfüllen, aber sie muss erfüllt werden, wenn die stille Fotografie interessant und kraftvoll bleiben soll.”
    Paul Hosefros, Cheffotograf der New York Times
  • „Denkt dran, dass ihr jetzt wieder Fotos macht, ich hab was anderes angezogen. Ihr müsst jetzt alle die Apparate wieder rausholen und dann könnt ihr die anderen Sachen auch wieder weglöschen.”
    Herbert Grönemeyer (1956), Düsseldorf, 8. Januar 2005
  • „Photography helps people to see.”

    „Die Fotografie hilft den Menschen zu sehen.”
    Berenice Abbott (1898—1991)

  • „The brightest light makes the blackest mark.”

    „Das hellste Licht macht die dunkelsten Abdrücke.”
    Henry Holmes Smith (1909—1986)

  • „Die Passbilder sind die Rache der Fotografen an den Gesichtern.”
    Joachim Ringelnatz (1884—1934)
  • „Lebendige Fotografie lässt Neues entstehen, sie zerstört niemals. Sie verkündet die Würde des Menschen. Lebendige Fotografie ist bereits positiv in ihren Anfängen, sie singt ein Loblied auf das Leben.”
    Berenice Abbott (1898—1991)
  • „Ich glaube in der Tat, dass es Dinge gibt, die niemand sehen würde, wenn ich sie nicht fotografierte.”
    Diane Arbus (1923—1971)
  • „Ohne Stativ knipst man — mit Stativ fotografiert man.”
    Berenice Abbott (1898—1991)
  • „Um so zu sehen, wie die Kamera sieht, muss ein Photograph seine gesamten Sinne zum Schweigen bringen.”
    Andreas Feininger (1906—1999)
  • „Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte, bräuchte ich keine Kamera herumzuschleppen.”
    Lewis Hine (1874—1940)
  • „Fotografiere niemals etwas, das dich nicht interessiert.”
    Lisette Model (1901—1983)
  • „Fotografieren heißt, das gleichzeitige Erfassen eines Ereignisses und innerhalb von Sekundenbruchteilen die genaue Anordnung des visuell wahrgenommenen das es wiedergibt und seine Bedeutung ausmacht. Es bedeutet Kopf, Auge und Herz auf die selbe Höhe zu bringen. Es ist eine Art zu Leben. Zu Fotografieren ist eine Art zu Lieben und zu Hassen.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Dem Augenblick Dauer verleihen.”
    Johann Wolfgang von Goethe (1749—1832)
  • „Das Wissen um die Gestaltungsmittel sollte total verinnerlicht sein und bei der praktischen Arbeit aus dem Unterbewusstsein, also sozusagenaus dem Bauch heraus Einfluss nehmen.”
    Harald Mante (⁎1936)
  • „Erst die Theorie entscheidet darüber, was man beobachten kann.”
    Albert Einstein (1879—1955)
  • „Nicht jeder, der aus dem Rahmen fällt, war vorher im Bilde.”
    (Graffito, Verfasser unbekannt)
  • „Weißt Du, was einen Fotografen ausmacht? Ein Finger, ein Auge und zwei Beine. Ich habe früher täglich dreißig bis vierzig Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Auf der Suche nach Motiven. Deshalb bin ich, ohne jeglichen Sport, mein ganzes Leben lang fit geblieben.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Meine wichtigsten Werkzeuge: Ein Finger, ein Auge und zwei Beine.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Es wird jedoch eine Zeit kommen, da nichts von größerem Interesse sein wird als wahrhaftige Erinnerungen an die Vergangenheit.”
    Walt Whitman 1819—1892)
  • „Ehre dem Fotografen! Denn er kann nichts dafür!”
    Wilhelm Busch (1832—1908)
  • „Ich suche nicht, ich finde!”
    Pablo Picasso (1881—1973)
  • „Digitalfotografie ermöglicht uns nicht nur, Erinnerungen festzuhalten, sondern auch, welche zu kreieren.”
    James Wayner
  • „Ich mochte die Fotografie nie, nicht um der Fotografie willen, jedenfalls. Ich mag das Objekt. Ich mag Fotografien, wenn man sie in der Hand hält.”
    Robert Mapplethorpe (1946–1989)
  • „Ich mag keine Landschaften. Nur Menschen und Plastikblumen.”
    Elliott Erwitt (⁎1928)
  • „Schon in der Anfangszeit, als der Fotograf die Belichtungszeit selbst abmaß, als in der Dunkelkammer der Entwickler penibel angemischt wurde, um bestimmte Effekte zu erzielen, da wurde manipuliert. Tatsächlich ist jedes Foto von A bis Z eine Fälschung. Ein völlig sachliches, unmanipuliertes Foto ist praktisch nicht möglich. Letzten Endes bleibt es allein eine Frage von Maß und Können.”
    Edward Steichen (1879—1973)
  • „Ich würde mein ganzes Leben retuschieren.”
    Dusty Springfield (eigentlich Mary Isobel Catherine Bernadette O’Brien, 1939—1999)
  • „Ich möchte etwas sichtbar machen, das der Masse nicht mehr präsent ist.
    (unbekannt)
  • „Ich gebe dem Moment Dauer.”
    Manuel Álvarez Bravo (1902—2002)
  • „Einmal sah ich eine Fotografie der siebzehnjährigen Norma Jeane Mortenson, auf der sie ganz anders wirkt als die Marilyn Monroe, die zur Ikone wurde. Ich sah in ihr eines der Mädchen aus meiner Nachbarschaft, und ich hatte das Gefühl, dass sie keine Ahnung davon hatte, was das Leben für sie bereithalten sollte.”
    Joyce Carol Oates (⁎1938)
  • „Fotografieren, das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien. Es ist eine Art Natur zu fotografieren, ist Erleben aus erster Hand.”
    Fritz Pölking (1936—2007)
  • „Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.”
    Robert Bresson (1901—1999)
  • „Das Wesen des Menschen bei der Aufnahme sichtbar zu machen, ist die höchste Kunst der Fotografie.”
    Friedrich Dürrenmatt (1921—1990)
  • „Ein Bild gibt uns das Gefühl, die ganze Welt in den Händen zu halten. Fotos sind Dokumente des Augenblicks, des Lebens, der Geschichte. Die Fotografie verwandelt die Welt in ein ewig fortbestehendes Angebot, aus der Wirklichkeit in das Reich der Fantasie, aus dem Schmerz in die Freude zu fliehen – durch das Fenster der Seele, das Auge.”
    Mario Cohen
  • „Kunst hat mit Geschmack nichts zu tun.”
    Max Ernst (1891—1976)
  • „Klar war die Ausrüstung teuer und ich mache keine besseren Bilder dadurch. Aber ich habe jetzt mehr Spass an meinen schlechten Bildern.”
    Heiko Kanzler
  • „Kritiker sind gute Freunde, die uns auf Fehler hinweisen.”
    Benjamin Franklin (1706—1790)
  • „Von der Photographie in natürlichen Farben … ist leider nicht nur für die nächste Folgezeit, sondern aus theoretischen Gründen … auch für alle Zukunft so gut wie nichts zu erwarten.”
    Emil Du Bois-Reymond (1818—1896)
  • „Es ist ebensowenig ein Zufall, dass der Fotograf Fotograf wird, wie es ein Zufall ist, dass ein Löwenbändiger Löwenbändiger wird.”
    Dorothea Lange (1895—1965)
  • „Die Fotografie lehrt, dass wie gut du siehst, nichts damit zu tun hat, wie gut du siehst.”
    (unbekannt)
  • „Es gibt nichts Schlimmeres als ein brilliantes Bild eines schlechten Konzepts.”
    Ansel Adams (1902—1984
  • „Das Equipment, welches wir gebrauchen spielt nur eine kleine Rolle. Vielmehr kommt es darauf an, es zu beherrschen.”
    Sam Abell (⁎1945)
  • „Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker als alleine.”
    William Albert Allard (⁎ 1937)
  • „Du musst härter arbeiten. Du musst beginnen, nach Bildern zu schauen, welche sonst niemand machen kann. Du musst Deine Werkzeuge nehmen und tiefer bohren.”
    William Albert Allard (⁎ 1937)
  • „Halte Deine Finger immer über die Brust der Person, mit welcher Du fotografiert wirst. Das wird dynamisch aussehen. Und kein Fotoeditor kann dich aus dem Bild schneiden.”
    Ken Auletta (⁎ 1942)
  • „Ich glaube nicht, dass die durchschnittliche Person eine Karte seines Gesichts haben möchte. Ich glaube, sie möchte idealisiert sein.”
    Louis Fabian Bachrach, Jr. (1917—2010)
  • „Im Krieg aufzuwachsen, Churchill’s Ansprachen zuzuhören und in Glasgow jede Nacht bombardiert zu werden — das brachte mich zum Fotojounalismus. Es war das Drama – ich wollte nah am Zentrum der Dinge sein.”
    Harry Benson (⁎ 1929)
  • „Es gibt viele Fotos, welche voller Leben, aber dennoch schwer zu merken sind. Wichtig ist die Wirkungskraft.”
    Brassai (bürgerlich Gyula Halász, 1899—1984)
  • „Das Hauptinstrument des Fotografen sind seine Augen. So verrückt wie es scheint, wählen viele Fotografen mit den Augen anderer — vergangener oder gegenwärtiger — Fotografen zu sehen. Diese Fotografen sind blind.”
    Manuel Alvarez Bravo (1902—2002)
  • „Zufriedenheit entsteht, wenn Du mit neben 500 anderen Fotografen arbeitest und trotzdem etwas anderes vorweisen kannst.”
    David Burnett (⁎1946)
  • „Natürlich ist es immer Glück.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Die Welt ist dabei, in Stücke zu fallen und Leute wie Adams und Westen fotografieren Felsen!”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Natürlich wird es immer diejenigen geben, welche nur auf die Technik schaun und fragen wie, während andere, neugieriger Natur fragen werden warum. Persönlich habe ich immer Inspiration vor der Information bevorzugt.”
    Man Ray (1890—1976)
  • „Bilder, welche Du gemacht hast haben Einfluss auf die, welche du machen wirst. So ist das Leben!”
    John Sexton
  • „Es ist verrückt, dass Fotografen Jahre oder ein ganzes Leben damit verbringen, Momente einzufangen, welche zusammengefügt nicht einmal ein paar Stunden ergeben.”
    James Lalropui Keivom
  • „Jedesmal, wenn mir jemand sagt, wie scharf meine Bilder sind nehme ich an, dass es sich nicht um sehr interessante Fotos handelt. Wenn es so wäre, dann hätte man mehr zu sagen.”
    (unbekannt)
  • „Es wird Zeiten geben, in welchen Du ohne Kamera auf dem Feld bist. Und dann wirst den herrlichsten Sonnenuntergang oder die schönste Szene erleben, die Du je gesehen hast. Sei nicht bitter, weil Du es nicht aufnehmen kannst. Setze Dich, versinke hinein und geniesse es!”
    DeGriff
  • „Wer einen Dom zehnmal gesehen hat, der hat etwas gesehen, wer zehn Dome einmal gesehen hat, der hat nur wenig gesehen, und wer je eine halbe Stunde in hundert Domen verbracht hat, hat gar nichts gesehen.”
    Sinclair Lewis (1885—1951)
  • „Es gibt nur eine Regel in der Fotografie: Entwickle niemals einen Film in Hühnchensuppe.”
    Freeman Patterson (⁎ 1937)
  • „Amateurfotografenverein: Verein zur gegenseitigen Selbstbewunderung.”
    (unbekannt)
  • „Zu all den Dingen, die wir nicht sehen können, gesellen sich noch die Dinge, die wir nicht sehen wollen, weil wir uns entschieden haben, sie zu ignorieren. Im Augenblick habe ich zum Beispiel beschlossen, das Geräusch meines Atems, das Gefühl des Rings an meinem Finger, den Anblick der Brille direkt auf meiner Nase, ja sogar den der Nase selbst zu ignorieren. Die Blende einer Kamera und die Pupille sind nicht dazu da, Informationen hereinzulassen, sondern dazu, welche auszublenden. Wer je eine Kamera in der Hand hatte weiss, dass zuviel Information einen genauso blind machen kann wie zuwenig. Wenn Sie sich alle neun Sinfonien von Beethoven gleichzeitig anhören wollen, würden Sie nur den Krach hören.”
    K. C. Cole (⁎1946)
  • „A good photograph is knowing where to stand.”

    „Ein gutes Foto weiß, wo es stehen sollte.”

    Ansel Adams (1902—1984)

  • „Truly all photographs are self-portraits.”

    „Alle Bilder sind in Wirklichkeit SelbstPortraits.”
    Elizabeth Opalenik

  • „My portraits are more about me than they are about the people I photograph.”

    „Meine Porträts sagen mehr über mich, als über die Leute, die ich fotografierte.”
    Richard Avedon (1923—2004)

  • „I never have taken a picture I’ve intended. They’re always better or worse.”

    „Meine Bilder sind nie so geworden, wie ich es beabsichtigt hatte. Sie waren immer besser oder schlechter.”
    Diane Arbus (1923—1971)

  • „Die Schnelligkeit der Bildherstellung, die der rein mechanische Prozess der Fotografie bewirkt, kann leicht zu einer Quelle des Unheils werden. Der lernende Fotograf sollte erkennen, dass sein Ziel nicht die Produktion einer Vielzahl „guter Bilder“, sondern wenn möglich eines Bildes sein sollte, das allen Anforderungen seiner Urteilskraft und seines Geschmackes standhält. Dieses eine Bild wird zweifelsohne von unendlich höherem Wert für seine Gefühle und seine Reputation sein als eine Menge nur „guter“ Bilder.” (1859)
    Francis Frith (1822—1898)

  • „Kunst kommt bekanntlich von können, nicht von wollen.”
    Waltraud Puzicha
  • „Wer schön schreiben kann, schreibt auch schön mit einem schlechten Pinsel.”
    Japanische Weisheit
  • „Wenig ist mehr!”
    Chinesche Weisheit
  • „Denn die Maler begreifen die Natur und lehren uns sie sehen.”
    Vincent van Gogh (1853—1890)
  • „Ein Künstler muss in derselben Verfassung an sein Werk gehen, in der der Verbrecher seine Tat begeht.”
    Thomas Mann (1875—1955)
  • „Wir wurden geboren, um zu lernen; wenn wir gemeinsam lernen, erreichen wir unser Ziel schneller.”
    Manfred P. Zinkgraff
  • „Jede Arbeit ist ein Selbst-Porträt jener Person, die diese Arbeit getan hat.
    Karl Pilsl
  • „Wenn man zu nah’ an einer Sache ist, sieht man nichts mehr!”
    Heiner Müller
  • „Für einen Künstler ist es vor allem gefährlich, gelobt zu werden.”
    Edvard Munch (1863—1944)
  • „Bereit sein ist viel, warten zu können ist mehr, doch erst: den rechten Augenblick nützen ist alles.”
    Arthur Schnitzler (1863—1931)
  • „Kreativfilter haben mit Kreativität soviel zu tun, wie Kunsthonig mit Kunst.”
    Bob Shell (⁎ 1946)
  • „Bereit sein ist viel, warten zu können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nützen ist alles.”
    Arthur Schnitzler (1862 – 1931)
  • „Das Equipment, welches wir gebrauchen spielt nur eine kleine Rolle. Vielmehr kommt es darauf an, es zu beherrschen.”
    Sam Abell (⁎1945)
  • „Die Kamera war für mich wie vorherbestimmt, und ich gebrauchte sie wie ein Musiker das Klavier, oder ein Maler die Leinwand. Ich fühlte mich als Meister der Elemente und glaubte Wunderbares bewirken zu können.”
    Alfred Stieglitz(1864 – 1946)
  • „Ein Künstler muss in derselben Verfassung an sein Werk gehen, in der der Verbrecher seine Tat begeht.”
    Thomas Mann (1875 – 1955)
  • „Fotografieren ist mehr als auf den Auslöser drücken.”
    Bettina Rheims (⁎1952)
  • „Sehen lernen entwickelt das Bewusstsein.”
    Robert Häusser (⁎1924)
  • „Sehen verändert unser Wissen. Wissen verändert unser Sehen.”
    Jean Piaget (1896 – 1980)
  • „Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen. Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst!”
    Japanische Weisheit
  • „Zum Fotografieren braucht man Zeit. Wer keine Zeit hat, kann ja knipsen.”
    (unbekannt)
  • „Malerei, Musik und Literatur können vieles besser Ausdrücken als die Photographie, aber als Schilderer des Momentes, der Gegenwart in der Natur, ist die Photographie unschlagbar.”
    Fritz Pölking (1936—2007)
  • „Für mich sind Kameras Werkzeuge. Sie sind ein Mittel zum Zweck. Sie sind wichtig, aber man sollte sich nicht zuviele Gedanken um sie machen.”
    Frans Lanting (⁎1951)
  • „Lebendige Photographie lässt Neues entstehen, sie zerstört niemals. Sie verkündet die Würde des Menschen. Lebendige Photographie ist bereits positiv in ihren Anfängen, sie singt ein Loblied auf das Leben.”
    Berenice Abbott (1898—1991)
  • „Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.”
    Paul Klee (1879—1940)
  • „Am schwersten fällt es uns, das zu sehen, was wir vor Augen haben.”
    Johann Wolfgang von Goethe (1749—1832)
  • „Um der Welt Bedeutung zu verleihen, muss man sich in den Ausschnitt, den der Sucher begrenzt, einbezogen fühlen.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Die Inspiration und Bedeutung einer Photographie, liegt in dem Werk selbst. Hinweise auf eine tiefere Bedeutung der Bilder, wird man vergeblich suchen. Ich will und kann den Versuch nicht machen, die kreativ-emotionale Motivation meiner Arbeit zu beschreiben, zu analysieren oder zu definieren. Die nicht enden wollende Diskusion über Kreativität bewegt sich, für meine Begriffe , sinnleer im Kreis. Nur das Bild selbst enthält die Botschaft des Künstlers.”
    Ansel Adams (1902—1984
  • „Beim Stativ haben viele die Vorstellung, man nimmt es um scharfe Fotos zu machen. Das ist falsch. Man nimmt ein Stativ um bessere Fotos zu machen. Das Sie dabei auch noch schärfer werden, ist nur ein zusätzlicher Nebeneffekt, aber nicht der Grund. Scharfe Fotos kann man oft auch ohne Stativ hinkriegen. Freihandaufnahmen sind in der Naturfotografie nur leider fast immer schlechter.”
    Fritz Pölking (1936—2007)
  • „Die Fotografie ist die “Grundschule” des Sehens. Die Verdichtung komplexer Wahrnehmung von Personen, Objekten, Landschaften usw. auf den Augenblick, der durch die Belichtung festgehalten wird. Die zweihundertfünzigstel Sekunde, in der die Zeit stehen zu bleiben scheint, ist die Manifestation von Raum und Zeit, entwickelt auf Papier.

    Statt reines Abbild der Realität zu sein, eröffnet die Fotografie einen neuen Wahrnehmungskontext. “Unsichtbares”, nicht Wahrgenommenes, wird sichtbar.

    Fotografieren bedeutet teilnehmen an der Sterblichkeit, Verletzlichkeit und Wandelbarkeit anderer Menschen (oder Dinge). Eben dadurch, dass sie diesen einen Moment herausgreifen und erstarren lassen, bezeugen alle Fotografien das unerbittliche Fliessen der Zeit.”

    Susan Sontag (1933—2004)

  • „Wer ein gelungenes Foto auch nur ein klein wenig beschneidet, zerstört unweigerlich das Zusammenspiel der Proportionen. Andererseits kommt es nur in den seltensten Fällen vor, daß eine von vornherein schwache Komposition später in der Dunkelkammer, beim Versuch einer Rekomposition, gerettet werden kann, indem am Negativ unter dem Vergrößerungsapparat herumgestutzt wird.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Wer schreibt, muss die Regeln der Orthografie und der Grammatik beherrschen. Wer knipst, muss sich an die immer einfacher werdenden Gebrauchsanweisungen halten, die auf der Outputseite des [Foto- ] Apparates programmiert sind. Das ist Demokratie in der nachindustriellen Gesellschaft. Darum ist der Knipser unfähig, Fotos zu entziffern: Er hält die Fotos für automatisch abgebildete Welt. Das führt zu dem paradoxen Schluss, dass die Entzifferung der Fotos immer schwieriger wird, je mehr Leute knipsen: jeder glaubt, es sei unnötig, Fotos entziffern zu müssen, da jeder zu wissen meint, wie Fotos gemacht werden und was sie bedeuten…”
    Vilém Flusser (1920—1991)
    Zitat aus „Für eine Philosophie der Fotografie”, Göttingen 1983
  • „Fotografie ist das, was man sieht und nicht das, was man dann hinterher daraus konstruiert.”
    Elliott Erwitt (⁎1928) in einem Interview zu „60 Jahre MAGNUM” am 12.02.2007 im Deutschlandfunk im Bezug auf die „digitale” Fotografie von heute
  • „Der Unterschied zwischen Sprache und Fotografie besteht darin, daß Verstöße des Sprechers gegen die Regeln der Sprache von den Hörern sofort erkannt werden können.

    In der Fotografie ist das Ergebnis eines Belichtungsvorganges — wenn er technisch korrekt durchgeführt worden ist — immer ein Foto (!), dessen Aussage nur schwer auf die Richtigkeit hin zu überprüfen ist, wenn es scharf ist und erkennbare Formen zeigt.”
    (unbekannt)

  • „Keep smiling: eine durch die Gegenwart von Fotoapparaten oder Fernsehkameras ausgelöste Seuche, die an den krankhaft nach oben gezogenen Mundwinkeln und gefletschten Zähnen der davon Betroffenen zu erkennen ist. Auch unter dem Namen Cheese-Syndrom bekannt.”
    (unbekannt)
  • „Ein gutes Bild unter lauter schlechten Bildern wird ein schlechtes Bild.”
    Pablo Picasso (1881—1973)
  • „Wenn man bei einer Portraitaufnahme hofft, die Stille im Inneren eines einverstandenen Opfers einzufangen, sollte man sich der Schwierigkeit bewußt sein, die es mit sich bringt, einen Photoapparat zwischen Hemd und Haut zu schieben. Beim Bleistiftportrait ist es der Zeichner, in dessen Innerem Stille herrschen sollte.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Japaner: Mensch, der alle Schönheit dieser Welt durch den Sucher seiner Kamera betrachtet.”
    Ron Kritzfeld (alias Fritz Kornfeld, ⁎1921)
  • „Der Fotograf muss das Leben aus der Überraschung heraus, sozusagen beim Sprung aus dem Bett, aufnehmen. die Fotografie hält keineswegs das Leben auf, sondern überrascht es in seinen Augenblicken höchster Dichte oder vielmehr Leichtigkeit, denn es geht nun einmal nicht darum, mit Bedeutung übersättigte und mit Botschaften überladene Szenen festzuhalten. das Leben streift und geht vorüber. Um es einfangen zu können, muß sich der Fotograf diesem Gesetz unterordnen und wie auf dem Sprung fotografieren.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Die Photographie ist eine wunderbare Entdeckung, eine Wissenschaft, welche die größten Geister angezogen, eine Kunst, welche die klügsten Denker angeregt – und doch von jedem Dummkopf betrieben werden kann.”
    Nadar (1820—1910)
  • „Fotografen arbeiten mit Dingen, die fortschreitend schwinden und wenn sie verschwunden sind, gibt es keine Erfindung auf Erden, die sie zurückbringen kann.”
    Henri Cartier-Bresson (1908—2004)
  • „Ich habe ein fotografisches Gedächtnis. Ich hab es nur noch nicht entwickelt.”
    Rob Spence
  • „Am schwersten fällt es uns, das zu sehen, was wir vor Augen haben.”
    Johann Wolfgang von Goethe (1749—1832
  • „Die Kamera ist ein Instrument, welches Menschen lehrt, ohne Kamera zu sehen.”
    Dorothea Lange (1895—1965)
  • „Fotografieren ist eine intensive Form des Austausches, der Kommunikation. Es ermöglicht einem, den Augenblick zu intensivieren. Für mich war es auch eine Erlösung von Sprache.”
    Iwajla Klinke (Berliner Fotografin u. Filmemacherin) Quelle des Zitates
  • „Goldener Schnitt hat nichts mit Fotografie zu tun.”
    Bruce Barnbaum
  • „Auf einem guten Foto sehen wir die Welt so, wie wir sie kennen.
    Ein klasse Foto zeigt die Welt, wie wir sie noch nie gesehen haben.”
    Joe der Mühlenbecker Deichgräber
  • „Die Photographie ist eine wunderbare Entdeckung, eine Wissenschaft, welche die größten Geister angezogen, eine Kunst, welche die klügsten Denker angeregt – und doch von jedem Dummkopf betrieben werden kann.”
    Nadar (1820—1910)
  • „Fürchte Dich nicht vor der Perfektion, denn Du wirst sie nie erreichen.”
    Salvatore Dali (1904—1989)
  • „Ich fotografiere, um herauszufinden, wie etwas aussieht, wenn es fotografiert wurde.”
    Gary Winogrand (1928—1984)
  • „Man sieht nur, was man glaubt. Wir können in der Erfahrung nicht zwischen „Wahrnehmung” und „Sinnestäuschung” unterscheiden.”
    Humberto Romesín Maturana (⁎1928)
  • „Jeder technisch versierte Fotograf hat das Können perfekte Aufnahmen zu machen, aber es ist nicht von der neuesten Kamera auf dem Markt abhängig. Eine nur technisch perfekt ausgeführte Aufnahme kann: „…das langweiligste Bild der Welt sein…” Der kreative Fotograf muss die Apparatur beherrschen und nach eigenem Ermessen benutzen, sonst beherrscht die Apparatur ihn selbst, beschränkt ihn auf die Suche.”
    Andreas Feininger (1906—1999)
  • „Die Wissenschaft erzeugt Technik, Philosophie führt zur Kunst. Wo Technik und Kunst sich begegnen, finden wir die Fotografie.”
    Andreas Feininger (1906—1999)
  • „Eine Fotografie ist die zweidimensionale Beschreibung einer Geste, sofern wir unter Beschreibung die Übersetzung aus einem Kontext in einen anderen Kontext verstehen.”
    Vilém Flusser (1920—1991)
  • „In der Philosophie wie in der Fotografie ist die Suche nach einem Standort der offensichtliche Aspekt.
    Fotografieren ist philosophieren mit Bildern.”
    Vilém Flusser (1920—1991)
  • „Man stößt überall in der Naturfotografie auf deutliche Grenzen, von denen man allerdings nicht weiß, ob es auch die eigenen sind, oder wo diese liegen.”
    Fritz Pölking (1936—2007)
  • „Deine Fotografien sind für jeden, der wirklich hinsieht, Aufzeichnungen deines Lebens.”
    Paul Strand (1890—1976)
  • „Nur mit Mühe kann man die Kamera zum Lügen zwingen. Im Grunde ist sie ein ehrliches Medium.”
    Edward Weston (1886—1956)
  • „Fotografieren heißt Bedeutung schenken.”
    Yousuf Karsh (1908—2002)
  • „Fotografie ist die Kunst, mehr zu zeigen, als man sieht.”
    Linda (Khadhraoui) Adda (⁎1973), C A L i s t o – Fotografin aus Tabarka, Tunesien, Schweizer PR-Fachfrau und Fotografin
  • „Ein Aktfoto ist dann gut, wenn das Modell es beim Geburtstag der Großmutter am Kaffeetisch rum zeigt und die Anwesenden es gut finden.”
    Günter Rinnhofer (⁎1945)
  • „Es is scho alles foddografiert worden, bloß net von an jeden.”
    Karl Valentin (1882—1948)
  • Für mich ist eine Photographie wie eine Einladung, wie ein Zimmer mit einer offenen Tür. Du trittst ein, wirst vielleicht überrascht von neuen Dingen sein, oder auch vertrautes finden. Berührt an deinen eigenen Geschichten. Du kannst verweilen, herumlaufen, schauen oder auch einfach nur von außen die Tür wieder zuschlagen.

    Aber niemals sollte da der Hausherr kommen und dich zuschnüren und dir den Raum nehmen mit seinen Erklärungen: Warum der Sessel dort in der Ecke und nicht am Fenster steht, seinen Empfindungen, die er mit dem leeren Rahmen an der Wand verbindet usw.

    Deshalb mag ich auch keine Bildtitel, die ein Bild über das Bild stülpen wollen.”
    Bildermann ®

  • „Ein Fotograf ist ein Taschendieb, der den Leuten auf der Straße einen Augenblick stiehlt, um ihn dann schließlich allen zu zeigen.”
    Bildermann ®
  • „Ein Fotograf fängt, im Gegesatz zu einem Maler, mit dem fertigen Bild an…”
    Bildermann ®

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