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„Zwei Dinge solltest du nie verlieren. Die Hoffnung, dass alles irgendwann besser wird und die Kraft, bis dahin durchzuhalten.”
(unbekannt)
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Nothilfe im Zielstadion des Oberelbe-Marathons
Vorsicht! Ärzte warnen: Ein Marathon kann gefährlich sein.
Viele Menschen wollen einmal in ihrem Leben einen Marathon laufen. Aber das kann ein großes Risiko für die Gesundheit sein. Deshalb sagen Ärzte: Man muss gut vorbereitet sein.
Ein Marathon ist sehr lang (über 42 Kilometer). Das ist kein leichter Spaziergang. Nicht jeder Körper ist dafür gemacht. Auch mit gutem Training ist es für manche Menschen zu anstrengend.
Besonders gefährlich ist es, wenn jemand plötzlich mit dem Laufen anfängt, ohne vorher viel Sport gemacht zu haben. Zum Beispiel, wenn man lange keinen Sport gemacht hat oder geraucht hat. Dann gleich einen Marathon zu laufen, kann sehr gefährlich sein.
Im schlimmsten Fall kann das Herz plötzlich aufhören zu schlagen.
Bei sehr langen Läufen, wie einem Marathon, verändern sich manchmal Werte im Blut. Diese Werte können so aussehen, als ob das Herz oder das Gehirn geschädigt ist.
Oft stimmt das aber nicht. In vielen Fällen kommen diese Stoffe aus den Muskeln und nicht vom Herz oder Gehirn. Bei gesunden Läufern zeigen diese Werte meistens keinen echten Schaden.
Eine Studie hat gezeigt: Bei untrainierten Läufern kann sich die Herzfunktion während eines Marathons verändern. Darüber sind sich Experten aber nicht ganz einig.
Ärzte berichten auch, dass es bei manchen Läufern zu Blutungen im Bauch kommen kann. Das kann durch die vielen Erschütterungen beim Laufen passieren.
Auch Schmerzmittel (zum Beispiel bestimmte Tabletten gegen Schmerzen) können das Risiko für solche Probleme erhöhen, besonders wenn man sie vor oder während des Laufs nimmt.
Zum Foto:
Das Foto entstand mit einem 600er Superteleobjektiv im Zielstadion des Oberelbe–Marathons. Die violette Hüpfburg im Hintergrund habe ich mit einem Bildbearbeitungsprogramm grau umgefärbt.






