Foto: Gespiegelte Zitate in der Glasscheibe eines Bildes während einer Filmvorführung

Zitate zur Fotografie — 225 Fotozitate, Weisheiten, Sprichwörter

Zitate anderer berühmter Fotografen sowie Personen der Zeitgeschichte

  • „Ein Foto sagt nicht länger die Wahrheit. Es schlägt nur eine Möglichkeit vor.”
    photokina 2000
  • „Ein Foto wird meistens nur angeschaut – selten schaut man in es hinein.”
    Ansel Adams (1902—1984
  • „Ein Bild sollte man anschauen – nicht darüber reden.”
    Elliott Erwitt (⁎1928)
  • „Es ist ebensowenig ein Zufall, dass der Fotograf Fotograf wird, wie es ein Zufall ist, dass ein Löwenbändiger Löwenbändiger wird.”
    Dorothea Lange (1895—1965)
  • „Fotografie ist die Trauer über die vergängliche Zeit und das Bedürfnis, einige Augenblicke festzuhalten — es gibt formale Emotionen, hervorgerufen durch Licht oder Form, sentimentale oder sensuelle, die durch Menschen ausgelöst werden, und rein intellektuelle. Die Fotografie kann sie vereinen und daraus neue schaffen. […] Fotografie ist unlösbar mit der Zeit verknüpft, die sie festhält, mit der Zeit, die zwischen den Fingern, zwischen den Augenblicken zerrinnt, mit der Zeit der Dinge und Menschen, des Lichts und der Gefühle. Die Zeit wird nie mehr das sein, was sie war.”
    Jeanloup Sieff (1933—2000)
  • „Es gibt keine schlechten Fotos, es gibt nur unterschiedliche Geschmäcker. Denn das Foto entsteht in einem Augenblick, einem Augenblick, der nicht wichtig ist. Lerne den Augenblick und zeichne mit Licht und Schatten.”
    Kurt Wolff (1916—2003)
  • „Ich habe mich nie gefragt was ich da tue, es sagt mir selbst was ich zu tun habe. Die Fotos machten sich selbst mit meiner Hilfe.”
    Ruth Bernhard (1905—2006)
  • „The camera is an instrument that teaches people how to see without a camera.”

    „Die Kamera ist ein Instrument, dass Menschen beibringt wie man ohne Kamera sieht.”
    Dorothea Lange (1895—1965)

  • „Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Photographieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen.”
    Friedrich Dürrenmatt (1921—1990)
  • „Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet.”
    Paul Cezanne (1839—1906)
  • „Nach meiner Ansicht kann man nicht behaupten, etwas gesehen zu haben, bevor man es fotografiert hat.”
    Emile Zola (1840—1902)
  • „Sehen verändert unser Wissen. Wissen verändert unser Sehen.”
    Jean Piaget (1896—1980)
  • „Talent ist wichtiger als Technik.”
    Andreas Feininger (1906—1999)
  • „Wer als Anfänger die Gestaltungsregeln der Fotografie ignoriert, hat keinen Verstand. Wer sich aber fotolebenslang daran klammert, hat keine Phantasie.”
    Detlev Motz (⁎1946)
  • „Wer sehen kann, kann auch fotografieren.
    Sehen lernen kann allerdings lange dauern.”
    Leica-Werbung
  • „Komposition ist ein Mittel, nicht ein Ende, und die vollkommenste Komposition rechtfertigt nicht ein belangloses Bild. Komposition ist ein Werkzeug, um den Eindruck des Bildes zu steigern. Vorausgesetzt, dass Bildinhalt und fototechnische Behandlung gleichwertig sind, macht ein gut komponiertes Foto einen stärkeren Eindruck als eines mit schwacher Komposition. Das ist das ganze Geheimnis.”
    Andreas Feininger (1906—1999) (aus “Andreas Feiningers grossen Fotolehre”, Seite 434.)
  • „Wer sich mit der Kunst verheiratet, bekommt die Kritik als Schwiegermutter.”
    Hildegard Knef (1925—2002)
  • „Wir wechseln von einer Welt der Wörter in eine Welt der Bilder. Deshalb müssen Fotografen ihre wachsende Rolle als Vermittler und Geschichtenerzähler erkennen. Diese Aufgabe ist nicht leicht zu erfüllen, aber sie muss erfüllt werden, wenn die stille Fotografie interessant und kraftvoll bleiben soll.”
    Paul Hosefros, Cheffotograf der New York Times
  • „Denkt dran, dass ihr jetzt wieder Fotos macht, ich hab was anderes angezogen. Ihr müsst jetzt alle die Apparate wieder rausholen und dann könnt ihr die anderen Sachen auch wieder weglöschen.”
    Herbert Grönemeyer (1956), Düsseldorf, 8. Januar 2005
  • „Photography helps people to see.”
    „Die Fotografie hilft den Menschen zu sehen.”
    Berenice Abbott (1898—1991)

  • „The brightest light makes the blackest mark.”

    „Das hellste Licht macht die dunkelsten Abdrücke.”
    Henry Holmes Smith (1909—1986)

  • „Die Passbilder sind die Rache der Fotografen an den Gesichtern.”
    Joachim Ringelnatz (1884—1934)
  • „Lebendige Fotografie lässt Neues entstehen, sie zerstört niemals. Sie verkündet die Würde des Menschen. Lebendige Fotografie ist bereits positiv in ihren Anfängen, sie singt ein Loblied auf das Leben.”
    Berenice Abbott (1898—1991)
  • „Ich glaube in der Tat, dass es Dinge gibt, die niemand sehen würde, wenn ich sie nicht fotografierte.”
    Diane Arbus (1923—1971)
  • „Ohne Stativ knipst man — mit Stativ fotografiert man.”
    Berenice Abbott (1898—1991)
  • „Um so zu sehen, wie die Kamera sieht, muss ein Photograph seine gesamten Sinne zum Schweigen bringen.”
    Andreas Feininger (1906—1999)
  • „Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte, bräuchte ich keine Kamera herumzuschleppen.”
    Lewis Hine (1874—1940)
  • „Fotografiere niemals etwas, das dich nicht interessiert.”
    Lisette Model (1901—1983)
  • „Dem Augenblick Dauer verleihen.”
    Johann Wolfgang von Goethe (1749—1832)
  • „Das Wissen um die Gestaltungsmittel sollte total verinnerlicht sein und bei der praktischen Arbeit aus dem Unterbewusstsein, also sozusagenaus dem Bauch heraus Einfluss nehmen.”
    Harald Mante (⁎1936)

  • Erotische Aktfotografie „Seestern” von Bildermann (Dresden)

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