Foto: Gespiegelte Zitate in der Glasscheibe eines Bildes während einer Filmvorführung

Zitate zur Fotografie — 250 Fotozitate, Weisheiten, Sprichwörter

Zitate anderer berühmter Fotografen sowie Personen der Zeitgeschichte

  • „Fotografieren ist mehr als auf den Auslöser drücken.”
    Bettina Rheims (⁎1952)
  • „Sehen lernen entwickelt das Bewusstsein.”
    Robert Häusser (⁎1924)
  • „Sehen verändert unser Wissen. Wissen verändert unser Sehen.”
    Jean Piaget (1896 – 1980)
  • „Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen. Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst!”
    Japanische Weisheit
  • „Zum Fotografieren braucht man Zeit. Wer keine Zeit hat, kann ja knipsen.”
    (unbekannt)
  • „Malerei, Musik und Literatur können vieles besser Ausdrücken als die Photographie, aber als Schilderer des Momentes, der Gegenwart in der Natur, ist die Photographie unschlagbar.”
    Fritz Pölking (1936—2007)
  • „Für mich sind Kameras Werkzeuge. Sie sind ein Mittel zum Zweck. Sie sind wichtig, aber man sollte sich nicht zuviele Gedanken um sie machen.”
    Frans Lanting (⁎1951)
  • „Lebendige Photographie lässt Neues entstehen, sie zerstört niemals. Sie verkündet die Würde des Menschen. Lebendige Photographie ist bereits positiv in ihren Anfängen, sie singt ein Loblied auf das Leben.”
    Berenice Abbott (1898—1991)
  • „Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.”
    Paul Klee (1879—1940)
  • „Am schwersten fällt es uns, das zu sehen, was wir vor Augen haben.”
    Johann Wolfgang von Goethe (1749—1832)
  • „Die Inspiration und Bedeutung einer Photographie, liegt in dem Werk selbst. Hinweise auf eine tiefere Bedeutung der Bilder, wird man vergeblich suchen. Ich will und kann den Versuch nicht machen, die kreativ-emotionale Motivation meiner Arbeit zu beschreiben, zu analysieren oder zu definieren. Die nicht enden wollende Diskusion über Kreativität bewegt sich, für meine Begriffe , sinnleer im Kreis. Nur das Bild selbst enthält die Botschaft des Künstlers.”
    Ansel Adams (1902—1984
  • „Beim Stativ haben viele die Vorstellung, man nimmt es um scharfe Fotos zu machen. Das ist falsch. Man nimmt ein Stativ um bessere Fotos zu machen. Das Sie dabei auch noch schärfer werden, ist nur ein zusätzlicher Nebeneffekt, aber nicht der Grund. Scharfe Fotos kann man oft auch ohne Stativ hinkriegen. Freihandaufnahmen sind in der Naturfotografie nur leider fast immer schlechter.”
    Fritz Pölking (1936—2007)
  • „Naturalismus: Die wundervollste Photographie ist nichts gegen das Bild eines wirklichen Künstlers.”
    Wilhelm Raabe (1831—1910)
  • „Die Fotografie ist die “Grundschule” des Sehens. Die Verdichtung komplexer Wahrnehmung von Personen, Objekten, Landschaften usw. auf den Augenblick, der durch die Belichtung festgehalten wird. Die zweihundertfünzigstel Sekunde, in der die Zeit stehen zu bleiben scheint, ist die Manifestation von Raum und Zeit, entwickelt auf Papier.

    Statt reines Abbild der Realität zu sein, eröffnet die Fotografie einen neuen Wahrnehmungskontext. “Unsichtbares”, nicht Wahrgenommenes, wird sichtbar.

    Fotografieren bedeutet teilnehmen an der Sterblichkeit, Verletzlichkeit und Wandelbarkeit anderer Menschen (oder Dinge). Eben dadurch, dass sie diesen einen Moment herausgreifen und erstarren lassen, bezeugen alle Fotografien das unerbittliche Fliessen der Zeit.”
    Susan Sontag (1933—2004)

  • „Wer schreibt, muss die Regeln der Orthografie und der Grammatik beherrschen. Wer knipst, muss sich an die immer einfacher werdenden Gebrauchsanweisungen halten, die auf der Outputseite des [Foto- ] Apparates programmiert sind. Das ist Demokratie in der nachindustriellen Gesellschaft. Darum ist der Knipser unfähig, Fotos zu entziffern: Er hält die Fotos für automatisch abgebildete Welt. Das führt zu dem paradoxen Schluss, dass die Entzifferung der Fotos immer schwieriger wird, je mehr Leute knipsen: jeder glaubt, es sei unnötig, Fotos entziffern zu müssen, da jeder zu wissen meint, wie Fotos gemacht werden und was sie bedeuten…”
    Vilém Flusser (1920—1991)
    Zitat aus „Für eine Philosophie der Fotografie”, Göttingen 1983
  • „Fotografie ist das, was man sieht und nicht das, was man dann hinterher daraus konstruiert.”
    Elliott Erwitt (⁎1928) in einem Interview zu „60 Jahre MAGNUM” am 12.02.2007 im Deutschlandfunk im Bezug auf die „digitale” Fotografie von heute
  • „Der Unterschied zwischen Sprache und Fotografie besteht darin, daß Verstöße des Sprechers gegen die Regeln der Sprache von den Hörern sofort erkannt werden können.

    In der Fotografie ist das Ergebnis eines Belichtungsvorganges — wenn er technisch korrekt durchgeführt worden ist — immer ein Foto (!), dessen Aussage nur schwer auf die Richtigkeit hin zu überprüfen ist, wenn es scharf ist und erkennbare Formen zeigt.”
    (unbekannt)

  • „Keep smiling: eine durch die Gegenwart von Fotoapparaten oder Fernsehkameras ausgelöste Seuche, die an den krankhaft nach oben gezogenen Mundwinkeln und gefletschten Zähnen der davon Betroffenen zu erkennen ist. Auch unter dem Namen Cheese-Syndrom bekannt.”
    (unbekannt)
  • „Ein gutes Bild unter lauter schlechten Bildern wird ein schlechtes Bild.”
    Pablo Picasso (1881—1973)
  • „Japaner: Mensch, der alle Schönheit dieser Welt durch den Sucher seiner Kamera betrachtet.”
    Ron Kritzfeld (alias Fritz Kornfeld, ⁎1921)
  • „Die Photographie ist eine wunderbare Entdeckung, eine Wissenschaft, welche die größten Geister angezogen, eine Kunst, welche die klügsten Denker angeregt – und doch von jedem Dummkopf betrieben werden kann.”
    Nadar (1820—1910)
  • „Ich habe ein fotografisches Gedächtnis. Ich hab es nur noch nicht entwickelt.”
    Rob Spence
  • „Am schwersten fällt es uns, das zu sehen, was wir vor Augen haben.”
    Johann Wolfgang von Goethe (1749—1832
  • „Wir glauben, was wir sehen. Leider, denn wir sehen längst nicht so gut, wie wir glauben.”
    Frank Keil (Psychologe, Yale University)
  • „Die Kamera ist ein Instrument, welches Menschen lehrt, ohne Kamera zu sehen.”
    Dorothea Lange (1895—1965)

  • Probebild in der Kiesgrube Ottendorf-Okrilla bei Dresden (Partiell schwefelgetonter Handabzug vom SW-Negativfilm FUJI NEOPAN 400-135)

    Zum ►Foto + Zitat

    Keine Kommentare

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Es freut mich sehr, dass dir gerade dieses Bild hier offenbar besonders gefällt! Frage mich: Dieses Foto — sowie auch all die anderen Aufnahmen auf meiner Webpräsenz — kann man gern von mir erwerben…